Wann ist der Einsatz eines künst­lichen Hüft­gelenks sinn­voll?

Im Laufe des Lebens kommt es bei vielen Menschen zu Gelenks­problemen durch Knorpel­schäden, Ab­nützungen, Arthrose und Ver­letzungen. Ins­besondere bei älteren Personen sind ver­mehrt die Hüft­gelenke, die Knie­gelenke und die Wirbel­säule be­troffen. Wenn konservative Therapien wie Gewichts­ab­nahme, Physio­therapie bzw. spezielles Training oder Schmerz­mittel nicht mehr aus­reichen, um Ihre Be­schwerden zu lindern, ist in einigen Fällen eine künst­liche Hüfte (Hüft­prothese) die letzte Mög­lich­keit, das körper­liche Wohl­be­finden und die eigene Mobilität wieder­zu­erlangen. In der Privat­klinik Wehrle-Diakonissen wenden unsere Hüft-Spezialist:innen moderne, minimal-invasive OP-Techniken beim Ein­satz von Gelenks­implantaten an.

Welche Beschwerden können mit einem neuen Hüft­gelenk be­handelt werden?

Starke Schmerzen im Hüftgelenk beim Gehen oder Treppen­steigen, Be­wegungs­ein­schränkungen, deut­liche Gang­ver­änderungen wie z.B. Hinken sowie an­haltende Schmerzen in Ruhe­stellung oder während der Nacht können auf eine fort­schreitende Gelenk­ver­änderung hin­weisen. Wird Ihre Lebens­qualität dadurch be­ein­trächtigt, beraten Sie unsere Fach­ärzt:innen für Ortho­pädie über die Mög­lich­keiten eines Gelenk­ersatzes.

Folgende Beschwerden können mit einer Hüftprothese behandelt werden:

  • Hüftarthrose (Coxarthrose)
  • Hüftkopfnekrose
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Posttraumatische Schäden nach Brüchen oder Luxationen
  • Bewegungseinschränkungen mit chronischen Schmerzen
  • Angeborene Hüftdysplasie

Welche Hüftimplantate kommen bei uns zum Ein­satz?

Die moderne Endoprothetik bietet eine Vielzahl an Mög­lich­keiten, ein Hüft­gelenk zu er­setzen. Die Hüft-Spezialist:innen in der Privat­klinik Wehrle-Diakonissen setzen Prothesen, die sich in großen, inter­nationalen Prothesen­registern bewiesen haben. Das bedeutet hoch­wertige Materialien mit langer Halt­bar­keit und optimaler Ver­träg­lich­keit.

Hüftprothese: Ablauf der Operation

Die Implantation eines künstlichen Hüft­gelenks erfolgt in unserer Klinik unter höchsten medizinischen Stand­ards und mit modernster Technik. Der Ein­griff dauert in der Regel 60 – 90 Minuten und erfolgt minimal-invasiv in Narkose.

Minimal-invasiv bedeutet, dass das Einsetzen der neuen Hüfte sehr gewebe­schonend erfolgt, ohne Muskeln, Sehnen und Nerven zu durch­trennen. Ein geringerer Blut­verlust, weniger Schmerzen und eine schnellere Mobilisation sind die großen Vorteile dieses Verfahrens.

Das künstliche Hüftgelenk ist eine so genannte “Total­endo­prothese” und ersetzt das gesamte Gelenk, also den Hüftkopf und die Hüft­pfanne. Über etwa zehn bis zwölf Zentimeter kleine Schnitte ver­schafft sich der:die Operateur:in Zugang zum be­schädigten Hüft­gelenk und nutzt dabei die natürlichen Lücken zwischen den Muskeln. Nachdem der Ober­schenkel­kopf, die Hüft­pfanne und der Hüft­schaft ent­sprechend vor­bereitet wurden, werden die Implantate ein­gebracht und die Beweglich­keit überprüft.

Der operative Eingriff wird stationär in der Privat­klinik Wehrle-Diakonissen durch­ge­führt. Vor der Operation wird in einem aus­führ­lichen Auf­klärungs­gespräch und einer um­fassenden Diagnose­stellung das individuell auf Sie ab­ge­stimmte Hüft­implantat aus­gewählt.

Die Privatklinik Wehrle-Diakonissen verfügt über moderne Infrastruktur und eine an­ge­nehme Atmosphäre für Ihren Auf­ent­halt. Damit Sie nach der OP mög­lichst rasch wieder in Ihren ge­wohnten All­tag finden, bieten wir Ihnen bereits während Ihres stationären Auf­ent­halts Physio­therapie an.

Infos zu Kosten und Abrechnung

Hüftgelenksimplantate sind mit und ohne Zu­satz­ver­sicherung mög­lich.

  • Ohne private Krankenversicherung: Der Anteil Ihrer Sozialversicherung wird berücksichtigt. Den Rest der Kosten tragen Sie selber.
  • Mit privater Krankenversicherung: Die Kosten für die Operation und den Aufenthalt in unserer Klinik werden direkt (sofern ein Direktverrechnungsvertrag vorhanden ist) mit Ihrer Pflicht- und Privatversicherung verrechnet. Voraussetzung ist, dass Sie in Österreich sozialversichert sind. Da jeder Versicherungsvertrag anders ist, raten wir Ihnen, vorab mit Ihrer Privatversicherung Kontakt aufzunehmen, um abzuklären, ob alle Kosten übernommen werden bzw. ob Sie einen Selbstbehalt zu leisten haben.

Ihre Vorteile in der Privat­klinik Wehrle-Diakonissen

Die Behandlung in unserer Privat­klinik bietet Ihnen zahl­reiche Vor­teile:

Erfahrene Expert:innen

Wir verfügen über ein großes Experten-Netz­werk mit jahre­langer Erfahrung, die Arzt­wahl bleibt Ihnen gerne selbst über­lassen.

Moderne Infrastruktur

Den behandelnden Ärzt:innen steht moderne Infrastruktur zur An­wendung neuester chirurgische Techniken und moderner Therapien zur Ver­fügung.

Flexible Termine

Profitieren Sie von flexibler Termin­ver­gabe und kurzer Warte­zeit.

Persönliche Betreuung

Der:die Arzt:Ärztin Ihrer Wahl betreut Sie durch­gehend per­sön­lich: von der Be­ratung und Diagnostik über die Operation bis hin zur Nach­be­treuung.

Wohlfühlambiente

Die exklusive Ausstattung der Privat­klinik Wehrle-Diakonissen sorgt für Wohl­fühl­ambiente während Ihres stationären Auf­ent­halts.

Häufig gestellte Fragen zum Künst­lichen Hüft­gelenk

Wie lange dauert es, bis man mit einer neuen Hüfte wieder gehen kann/sich wieder bewegen kann?

Nach einer Operation können Sie in der Regel sofort auf­stehen und die Prothese belasten. Unsere Physio­therapeut:innen unter­stützen Sie in den Tagen nach dem Eingriff bei der Mobilisation auf Krücken und üben mit Ihnen gemeinsam das Gehen und Stiegen­steigen. Bereits am fünften post­operativen Tag sollten Sie sicher mobil sein und Treppen auf- und ab­steigen können. Sie verwenden die verordneten Krücken, bis sie hinkfrei gehen können und sich sicher fühlen.
Nachdem Sie aus der Klinik entlassen wurden, sollten Sie regel­mäßig ambulante Physio­therapie in Anspruch nehmen, damit Beweglich­keit, Kraft und Koordination wieder aufgebaut werden kann.

Nach etwa sechs Wochen sollten Sie wieder gut gehen können, nach drei Monaten können Sie schon längere Strecken zurücklegen.

Wie stark sind die Schmerzen nach einer Hüftoperation?

Sie erhalten unmittelbar nach der Operation Schmerz­mittel. Unser Ziel ist, dass Ihr individuell empfundener Schmerz auf einer Skala von ein bis zehn immer unter dem Wert drei liegt und dass Sie möglichst wenig Schmerzen erleiden müssen.

Welche Bewegungen sollte man nach der OP nicht machen?

In den ersten sechs Wochen nach der Operation sollten Sie eine Hüft­beugung über 90 Grad vermeiden, d.h. Sie sollten das Knie nicht höher als auf Hüfthöhe ziehen. Dies kann beim An­ziehen von Socken und Schuhen oder beim Sitzen auf niedrigen Sofas und Toiletten zum Thema werden. Unsere Physio­therapeut:innen werden Sie ent­sprechend beraten.

Darüber hinaus sollten Sie die Beine nicht überkreuzen, keine schweren Lasten heben oder tragen und starke Innen- und Außen­drehungen vermeiden.

Wann darf ich nach dem Einsatz einer Hüftendoprothese wieder Sport machen?

Nach erfolgreicher Reha und in Absprache mit Ihrem:Ihrer Physio­therapeut:in können Sie gelenk­schonende Sportarten bereits nach wenigen Wochen nach der OP wieder in Angriff nehmen. Empfehlens­wert sind Schwimmen, Radfahren (anfangs am Ergo­meter), Nordic Walken oder Wandern. Wann Sie intensiver trainieren können, hängt von Ihrem indivi­duellen Heilungs­verlauf ab. In der Regel können Sie nach einigen Monaten stufen­weise steigern.

Kontakt

Bitte kontaktieren Sie uns telefonisch, per E-Mail oder mittels Online-Formular.

Privatklinik Wehrle-Diakonissen

T: +43 662 905 09-447

E: office@pkwd.at

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