Was ist Diabetes?
Welche Formen von Diabetes gibt es?
Typ-1-Diabetes kann durch genetische Veranlagung entstehen und tritt meist bereits im Kindes- oder Jugendalter auf. Die Autoimmunerkrankung sorgt dafür, dass der Körper zu wenig, oder gar kein Insulin mehr herstellen kann. Dadurch kann der Körper den aufgenommenen Zucker nicht mehr richtig verwerten und der Blutzuckerspiegel steigt. Gleichzeitig erhalten die Körperzellen zu wenig Zucker und somit zu wenig Energie. Betroffene müssen somit ihr Leben lang Insulin zuführen.
Typ-2-Diabtes ist die häufigste Form der Stoffwechselerkrankung. Im Gegensatz zum Typ-1-Diabetes sind die Ursachen hier auf einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen. Übergewicht, Bewegungsmangel, fettreiche Ernährung oder Rauchen können die Erkrankung begünstigen. Bei Diabetes Typ 2 nehmen die Körperzellen zu wenig Zucker auf, dieser bleibt großteils im Blut wodurch der Blutzuckerspiegel steigt.
Bei etwa 4 -5 % der Schwangeren tritt im Laufe der Schwangerschaft ein Gestationsdiabetes auf. Betroffen sind vor allem Frauen mit einem erhöhten Risiko für Diabetes Typ 2. Die Zuckerkrankheit verschwindet in den allermeisten Fällen nach der Geburt wieder, kann jedoch während der Schwangerschaft für Mutter und Baby gefährlich sein. Eine frühzeitige Abklärung und eine entsprechende Therapie sind daher unbedingt empfohlen.
Welche Symptome sind für Diabetes typisch?
Von der Diagnose zur individuellen Therapie
- Diabetes-Abklärung in den Facharzt-Ordinationen, mit Diabetes-Speziallabor
- Diabetes-Ambulanz mit regelmäßigen Kontrolluntersuchungen
- Diabetes-Schulungen mit einem:r Facharzt:ärztin für Innere Medizin, einer Diabetesberaterin und einer Diätologin
- Diabetes-Einzelberatungen zu Ernährung, Bewegung, Blutzucker-Selbstkontrolle, Insulinmanagement, Bluthochdruck oder Verhalten in besonderen Situationen. Die Einzelberatung erfolgt auf Honorarbasis und versteht sich als Ergänzung im Betreuungsnetzwerk bei Diabetes, kann jedoch die regelmäßige ärztliche Behandlung und den Besuch entsprechender Kursangebote nicht ersetzen.
- Ernährungsberatung für Personen mit Typ 1 und Typ 2 Diabetes und bei Schwangerschaftsdiabetes
- Medizinische Abklärung von Folgeerkrankungen: z.B. diabetische Nervenstörung (Neuropathie), diabetische Augenerkrankung (Retinopathie), diabetische Nierenschädigung (Nephropathie), diabetisches Fußsyndrom, Gefäßsklerose
- Stationäre Betreuung z.B. zur Therapie diabetes-assoziierter Komplikationen wie etwa Gefäßbeschwerden, Nervenerkrankungen, Nierenfunktionsstörungen oder Stoffwechselentgleisungen bzw. zur Umstellung auf eine Insulinpumpentherapie oder zur Einstellung auf eine funktionelle Insulintherapie. In der stationären Betreuung kommt auch der Diabetes- und Ernährungsberatung sowie speziell ausgebildeten Pflegemitarbeiter:innen eine wichtige Rolle zu.
- Studienzentrum mit kostenloser Teilnahme an Diabetes-Studien und engmaschiger Untersuchung des Gesundheitszustands
Unsere Diabetes-Expert:innen
Kontakt
Montag bis Mittwoch: 12 - 16 Uhr
Terminvereinbarung:
T: +43 662 905 09-270
Information & Terminvereinbarung
T: +43 662 905 09-712