Leitgedanken

Niemand bildet sich Schmerzen ein

Chronische Schmerzen werden oft als die am meisten unterschätzten medizinischen Probleme unserer Zeit beschrieben. Sie sind nicht nur für den Menschen, der unter ihnen leidet, eine starke Belastung, sondern haben meist auch Auswirkungen auf das soziale Umfeld des Betroffenen. Chronische Schmerzen können gesellschaftliche Isolation, reduzierte Verdienstmöglichkeiten sowie familiäre Probleme nach sich ziehen, das Selbstwertgefühl beeinträchtigen und zu Depressionen, Schlafstörungen und Ängsten führen.

Etwas gegen Schmerzen zu unternehmen, ist keinesfalls ein Zeichen von Schwäche. Je früher man eine Therapie beginnt, desto besser stehen die Chancen, den Schmerz in den Griff zu bekommen. Unser Ziel ist es, Ihre Lebensqualität wieder zurück zu gewinnen und Ihre Schmerzen wirkungsvoll und nachhaltig zu lindern.

Individuelle Lösungen - gemeinsam bekommen wir den Schmerz in den Griff

Laut Österreichischer Schmerzgesellschaft leiden 21 Prozent der Österreicher – das sind rund 1,5 Millionen Menschen – an chronischen Schmerzen. 70 Prozent dieser Menschen sind im erwerbsfähigen Alter und ihre Leistungs-fähigkeit ist im Gegensatz zu Gesunden auf 71 Prozent reduziert. Im Schnitt wartet der chronische Schmerzpatient 1,7 Jahre, bis die richtige Diagnose gestellt wird, und jeder Zweite konsultiert mehr als zehn Ärzte, um die für ihn richtige medizinische Behandlung zu bekommen.

Zuhören, den Schmerz verstehen und eine individuell auf jeden Patienten abgestimmte Schmerztherapie erarbeiten: Auf diesen drei Pfeilern beruht der Erfolg des Schmerzteams an der Privatklinik Wehrle-Diakonissen. Von der konservativen Behandlung bis hin zu komplexen interventionellen Methoden bieten wir Ihnen ein breites Spektrum an Möglichkeiten.